Astrofotografie

Pferdekopfnebel

Der Pferdekopfnebel ist ein Dunkelnebel im Sternbild des Orion.

Aufnahmedaten
Datum29.01.2016
OrtMichelbach Markt
Teleskop8″ Fotonewton, 560mm, f2.8
MontierungNEQ6
GuidingmGen
Vergrösserung
KameraMoravian 8300SW
DauerHaRGB 3Std 10Min
Software
StackingAstroart
Post-ProcessingAdobe Photoshop CC

Double Cluster

Der Double Cluster ist auch als h & Chi Persei bekannt. Unter dunklem Himmel ist dieser sogar mit dem blossen Auge sichtbar.

Aufnahmedaten
Datum31.12.2015
OrtNeunkirchen
Teleskop10″ Newton Reflektor, 1250mm, f5
MontierungNEQ6
GuidingmGen
Vergrösserung
KameraCanon EOS 60Da
Dauer5x300sec bei ISO1600
Software
StackingAdobe Photoshop CC
Post-ProcessingAdobe Photoshop CC

Totale Super Erntevollmond Finsternis

Heute Nacht fand ein ganz besonderes Ereignis statt. Oder besser gesagt mehrere Ereignisse zur gleichen Zeit:

  • eine totale Mondfinsternis
  • der Erntevollmond (Vollmond im September)
  • und ein vermeintlicher Supervollmond (Mond in Erdnähe)

Die Wettervorhersage lies nichts gutes erhoffen. Doch als ich um 3:30 aus dem Fenster blickte, konnte ich den schon teilweise verdunkelten Mond erblicken. Ich schnappte meine Kamera und mein Stativ und fuhr in den Wiener Prater um zumindest ein wenig dem Licht der Grossstadt zu entkommen. Als ich angekommen war, war die Verfinsterung bereits in vollem Gange und ich startete meine Aufnahmen. Um 4:11 begann die Totale Finsternis und der Mond wurde in ein blutrotes Licht getaucht. Ich folgte diesem Schauspiel bis um exakt 5 Uhr eine dicke Wolkendecke von Westen her über den immer noch total Verfinsterten Mond legte und mir somit die Sicht nahm. Glücklich und zufrieden packte ich meine Sachen wieder zusammen und fuhr im morgendlichen Berufsverkehr der sich schon bemerkbar machte nach Hause.

Als Vergleich sehr ihr hier auf der linken Seite des Bildes die partielle Verfinsterung und auf der rechten Seite die totale Verfinsterung wenige Minuten später aufgenommen.

Genauere Informationen zu der Finsternis findet ihr unter http://www.waa.at/hotspots/finsternisse/tle20150928/index.html

Komet PANNSTARS C/2012 K1

Heute bin ich endlich dazu gekommen, meine Aufnahmen des Kometen PANNSTARS c/2012 K1 vom 19.Mai 2014 zu verarbeiten. Dies ist mein erster Komet und ich denke das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Zur Zeit der Aufnahme stand der Komet im Sternbild des Großen Bären und hatte eine scheinbare Helligkeit von 9,6mag.

Zusätzlich seht Ihr hier eine kurze Animation von 10 Bildern á 2 Minuten Belichtungszeit @ ISO1600 zusammengesetzt in Photoshop. Diese Animation zeigt also, wie schnell der Komet unterwegs ist und keinesfalls starr am Himmel steht. Daher ist das Aufnehmen von Kometen auch eine große Herausforderung für jeden Astrofotografen. (ACHTUNG: Es dauert ein wenig bis die Animation komplett geladen ist!)

Animation von Komet PANNSTARS C/2012 K1

Animation von Komet PANNSTARS C/2012 K1

Aufnahmedaten
Datum19.05.2014
OrtNeunkirchen
Teleskop10″ Newton Spiegelteleskop
MontierungNEQ6
NachführungmGen
Vergrößerung
AufnahmekameraCanon EOS 7D unmodifiziert
Aufnahmedauer10x120sec bei ISO1600
Verwendete Software
StackingAdobe Photoshop CC
NachbearbeitungAdobe Photoshop CC

M106 Spiralen Galaxie

Die Galaxie M106 liegt rund 24 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt im Sternbild der Jagdhunden. Auf Grund ihrer Erscheinungsform wird sie zu den Balken-Spiralengalaxien gezählt. Ihr scheinbarer Durchmesser beträgt 18,6’ x 7,2’, dazu hat sie eine scheinbare visuelle Helligkeit von 8,3 mag.

Foto von M106 Spiralen Galaxie

Aufnahmedaten
Datum29.03.2014
OrtNeunkirchen
Teleskop10″ Newton Spiegelteleskop
MontierungNEQ6
NachführungmGen
Vergrößerung
AufnahmekameraCanon EOS 7D unmodifiziert
Aufnahmedauer17x300sec bei ISO3200
Verwendete Software
StackingAdobe Photoshop CC
NachbearbeitungAdobe Photoshop CC

Kommentare, Feedback und Fragen sind nicht nur erlaubt, sondern erwünscht!

Clear Skies!

Jupiter und Europa

Nach langem hin-und-herprobieren ist mir nun endlich ein Bild von Jupiter gelungen mit dem ich halbwegs zufrieden bin und das ich euch zeigen moechte.

Jupiter und Europa

Jupiter und Europa

Jupiter ist der größte Planet in unserem Sonnensystem und auch mit freiem Auge am Nachthimmel zu erkennen. Er ist eines der hellsten Objekte am nächtlichen Himmel und wurde nach dem römischen Hauptgott Jupiter benannt. Mit einer ungefähren Entfernung von 780 Millionen Kilometer ist er von der Sonne aus gesehen der fünfte Planet. Zur Erinnerung: Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und der zugehörige Merksatz “Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unseren Nachthimmel”.

Jupiter hat mehr als 60 Monde, die vier größten davon sind Io, Europa (im Bild rechts unten zu sehen), Ganymed und Kallisto. Diese wurden bereits im Jahre 1610 von Galileo Galilei entdeckt und werden daher auch die Galileischen Monde genannt. Sie können schon mit einem besseren Fernglas beobachtet werden.

Ein sehr auffälliges Merkmal Jupiters ist der Große Rote Fleck. Dabei handelt es sich um einen riesigen Wirbelsturm (den grössten Wirbelsturm im Sonnensystem) der bereits in Amateurteleskopen sichtbar ist. Im Bild kommt der GRF gerade seitlich links zum Vorschein und ist durch seine rötliche Färbung sehr gut zu erkennen.

Nachdem Jupiter gerade in Opposition zur Erde steht und dadurch besonders gut zu beobachten ist, wird dies sicherlich nicht meine letzte Aufnahme des Grossen Roten Riesen im heurigen Jahr sein. Ihr dürft auf weitere Bilder gespannt sein.

Aufnahmedaten
Datum14.03.2014
OrtNeunkirchen
Teleskop10″ Newton Spiegelteleskop
MontierungNEQ6
Vergrößerung5x Barlow
AufnahmekameraScopium Planetenkamera
Aufnahmedauerca. 3 Minuten
Verwendete Software
StackingAviStack2
NachbearbeitungAdobe Photoshop CC

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Clear Skies!

Supernova SN2014J in M82

Gestern Abend konnte ich endlich einen ersten Blick auf die Supernova SN2014J werfen. Die letzten Wochen und Tage seit der Entdeckung der Supernova hatte entweder das Wetter oder meine Zeiteinteilung nicht wirklich mitgespielt.

Supernova SN2014J in M82

Am 21.Jänner entdeckte eine Gruppe von Astronomiestudenten die neue Supernova vom Typ Ia in der irregulären Galaxie M82. Diese befindet sich rund 12 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt im Sternenbild Ursa Major (Großer Bär). Obwohl M82 bei Amateurastronomen wie auch bei Wissenschaftern ein sehr beliebtes Objekt ist, blieb die Supernova beinahe eine ganze Woche lang unentdeckt.

Durch Zufall habe ich genau diese Galaxie am 28.Dezember 2013, also ca. 2 Wochen vor Erscheinen der Supernova, fotografiert. Hier könnt ihr eine Gegenüberstellung der beiden Aufnahmen sehen. Inklusive Detailausschnitt und invertierter Version.

Supernova SN2014J in M82